I. Allgemeine Bestimmungen
1. Allen Lieferungen und Angeboten liegen ausschließlich diese Verkaufs- und Lieferbedingungen zugrunde. AGB des Kunden wird hiermit ausdrücklich widersprochen.
2. Vertragsgegenstand ist das verkaufte Produkt mit Eigenschaften und Merkmalen sowie dem Verwendungszweck gemäß unserer Auftragsbestätigung.
3. Abbildungen und Angaben unseres Kataloges, einschließlich Gewichte und Maße, sind je nach Kunde individuellen Änderungen unterworfen und daher unverbindlich.
II. Preise, Aufrechnung und Zurückbehaltung
1. Die Preise verstehen sich in Euro. Sie gelten, wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart, rein netto ab Werk einschließlich Verladung im Werk, ausschließlich Verpackung, Fracht, Versicherung und andere Nebenkosten. Alle nach dem Geschäftsabschluss gesetzlich neu eingeführten oder geänderten Abgaben, Erhöhungen von Frachten und Zöllen sowie Mehrwertsteuer gehen zu Lasten des Kunden.
2. Unsere Rechnungen sind sofort zur Zahlung fällig, unter Abzug von 2% Skonto für Zahlungen innerhalb von 10 Tagen, bei Zahlungen innerhalb von 30 Tagen gilt der Nettobetrag. Eine Skontierung ist ausgeschlossen, wenn aus früheren Lieferungen noch fällige Beträge offen stehen. Eingehende Zahlungen werden zur Tilgung der jeweils ältesten Schuld verwendet. Zahlungen an Mitarbeiter haben nur bei schriftlich vorliegender Inkassovollmacht derselben oder bei Übergabe einer von einer vertretungsberechtigten Person unterzeichneten Quittung befreiende Wirkung.
3. Bei Exportlieferungen schließen die Preise, sofern nichts anderes angegeben, die Kosten für Verpackung ein. Auch in diesem Fall erfolgt die Lieferung netto ab Werk, soweit nicht andere Vereinbarungen getroffen wurden. Die Rechnungen sind sofort nach Erhalt der Ware bzw. bei Übergabe der Ware im Seehafen netto zahlbar, sofern nicht anders vereinbart. Akzepte oder Kundenwechsel gelten erst nach Einlösung als Erfüllung; die hierbei anfallenden Kosten und Spesen gehen zu Lasten des Zahlungspflichtigen.
4. Der Kunde kann nur mit solchen Forderungen aufrechnen bzw. hinsichtlich solcher Forderungen ein Zurückbehaltungsrecht ausüben, die unbestritten, entscheidungsreif oder rechtskräftig festgestellt sind.
III. Versand
1. Bei Fehlen bestimmter Weisungen für die Versandart wird diese von uns gewählt. Weisungen für den Versand, Aufträge an Spediteure und sonstige Hilfspersonen führen wir ohne Übernahme irgendwelcher Haftungen unsererseits aus. Verzögert sich der Versand auf Wunsch oder durch Verschulden des Bestellers oder aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben (Gütersperre, Wagenmangel, Betriebsstillegung usw.), so geht die Gefahr vom Tage der Versandbereitschaft der Ware an den Besteller über. Bei Vereinbarung einer Frachtvergütung sind die Frachtkosten vom Besteller skontofrei zu bezahlen.
2. Versandart und Versandweg unterliegen ausschließlich unserer Wahl. Die Gefahr geht auch bei frachtfreier Lieferung auf den Kunden über, wenn die Sendung zum Versand gebracht oder abgeholt ist. Auf Wunsch und Kosten des Kunden wird die Sendung von uns entsprechend versichert.
3. Wird der Versand auf Wunsch des Kunden verzögert, geht die Gefahr mit der Meldung der Versandbereitschaft auf ihn über.
4. Der Kunde darf die Entgegennahme von Lieferungen wegen unerheblicher Mängel nicht verweigern.
5. Die Lieferung kann auch von einem anderen Lager aus bewirkt werden.
6. Die Einhaltung unserer Liefer- und Leistungsverpflichtungen setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung aller Verpflichtungen des Kunden voraus. Andernfalls verlängern sich die Fristen angemessen.
7. Teillieferungen und -leistungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.
8. Liefer- und Leistungsverzögerungen auf Grund höherer Gewalt und auf Grund von Ereignissen, die uns die Lieferung nicht nur vorübergehend wesentlich erschweren oder unmöglich machen, wozu insbesondere höhere Gewalt im allgemeinen, Betriebsstörungen, Streik, Aussperrung, Mobilmachung, Krieg und Aufruhr gehören, auch wenn sie bei unseren Lieferanten oder deren Unterlieferanten eintreten, haben wir auch bei verbindlich vereinbarten Fristen nicht zu vertreten. Sie berechtigen uns, die Lieferung bzw. die Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Teils ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten.
IV. Rügepflicht
1. Der Besteller muss die unter Kaufleuten geltenden Rügeobliegenheiten einhalten. Etwaige Rügen haben ausschließlich schriftlich zu erfolgen.
2. Unsachgemäße Behandlung der gelieferten Ware nach Übergang auf den Käufer hat dieser selbst zu vertreten und geht zu Lasten des Käufers.